Rom in drei Tagen


Eines kann ich vorab schon sagen: Es war warm. Im Juli nach Rom zu fahren ist prinzipiell keine gute Idee. Man schafft deutlich weniger Dinge, als man sich vorgenommen hat. Oder hat einfach keinen Bock zu fotografieren, weil man die Hände benötigt für Wasserflasche und Schweiß wegwischen. 😉

Und Rom in 3 Tagen ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit. Man kann nur einen Bruchteil der Orte sehen, die diese Stadt zu bieten hat. Aber man bekommt dieses Gefühl, dass man wiederkommen muss.

Für alle, die praktische Fragen haben: Wir haben im Vorfeld die Karte OMNIA Vatikan & Rom gekauft und sind mit dem Leonardoexpress vom Flughafen ins Zentrum gefahren. Es gibt für beides natürlich auch andere Möglichkeiten und für jeden bieten verschiedene Anbieter etwas, je nachdem, was man machen möchte.

Unser Hotel befand sich im Bahnhofsviertel und war total ok für 4 Nächte. Schön ruhig, da das Zimmer nach hinten raus ging und frühstücken konnte man auf der Dachterasse. Am ersten Tag haben wir den Hop on Hop off Bus genutzt. Am Forum Romanum sind wir dann ausgestiegen und haben uns der Sonne preisgegeben. Schwerer Fehler. Danach waren wir total fertig.

Am zweiten Tag hatten wir Karten für die Vatikanischen Museen gebucht. Trotz Fast Track Eintritt hat es fast eine Stunden gedauert, bis wir endlich drin waren. Zusammen mit Tausenden anderer Touristen. Man muss schon etwas abweichen von den Standardsachen, um nicht vom Strom der Führungen mitgerissen zu werden. Die Fülle an Kunstwerken ist unglaublich, ein Audioguide ist deswegen unbedingt zu empfehlen. Weniger empfehlenswert ist das Essen in der Vatikanischen Kantine, teuer und wirklich schlecht. Aber nach fünf Stunden Kunst muss man irgendetwas essen. Danach waren wir natürlich noch im Petersdom, die Kuppel haben wir uns aber fürs nächste Mal aufgehoben. Hab ich nicht gesagt, wir kommen wieder? (Ach ja, natürlich waren wir auch am Trevibrunnen, aber da hatte ich nur das Handy dabei.)

Am dritten Tag fiel uns die Auswahl wahnsinnig schwer. So viel gab es noch zu sehen. Wir nutzten noch einmal den Hop on Hop off Bus und besuchten das Kapitol, das Teatro Marcello sowie die Engelsburg. Letztere bietet eine super App für den Besuch, sehr informativ, gratis und in deutsch. Fast ganz oben gibt es ein kleines Cafe mit wunderbarer Aussicht über Rom.

Dies war der heißeste Tag unseres Kurztrips. Deswegen haben wir nur noch am Panteon vorbei geschaut und alles andere auf das nächste Mal verschoben. Ihr seht schon, wir müssen wohl tatsächlich wieder kommen. Aber dann in Frühling oder Herbst.