Venedig und Biennale 2017


Irgendwie ist schon wieder fast ein Jahr ohne Blogeintrag vergangen. Ich gelobe Besserung. Dafür gibt es heute auch extra viele Fotos von unserer Woche in Venedig. Wie alle zwei Jahre haben wir wieder die Biennale besucht und diesmal extra viel Zeit eingeplant. Das war auch gut so, denn die letzten zwei Tage lagen wir dann mit einer fetten Erkältung im Apartment und mussten zu Hause erst einmal alles auskurieren.

Venedig empfing uns mit einem Mix aus Nebel und Sonnenschein, es war perfekt. Wir zogen durch die engen Gassen, tranken Aperol Spritz mit Freunden, genossen typisch venezianisches Essen, schlugen Bögen um die vielen Touristen und es fühlte sich ein wenig wie „nach Hause kommen“ an.

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Zusätzlich zur Biennale besuchten wir die Damien Hirst Ausstellung, welche ich trotz vieler Kritiken als wirklich gut empfand. Die Hauptausstellung der Biennale selbst war sehr DYI-lastig, irgendwann hatte man einfach genug Woll- und Näharbeiten gesehen. Der Mitmachfaktor war jedoch diesmal deutlich höher als beim letzten Mal, was durchaus positiv war. Das Arsenale lohnt aber auch allein schon wegen der Location. Wo früher Galeeren für die Seemacht Venedig gebaut wurden, wird heute Kunst gezeigt, allerdings eben nur aller zwei Jahre.

Der zweite Biennale-Tag führte uns dann ins Giardini, wo sich 28 Länder in ihren nationalen Pavillons präsentieren. Zum deutschen Pavillon, dem Preisträger der diesjährigen Biennale, kann ich leider nichts sagen, da dort schlicht und ergreifend nichts stattfand, als wir dort waren. Dafür wurden aber viele fantastische Gebäude in der ganzen Stadt bespielt, sodaß wir nicht nur Kunst, sondern auch noch grandiose Architektur bestaunen konnten.

Am letzten Tag schleppten wir uns mit unserer Erkältung noch auf die wohl derzeit berühmteste Dachterrasse Venedigs. Der Fondaco dei Tedeschi war die Niederlassung reichsdeutscher Händler in Venedig am Canal Grande direkt neben der Rialtobrücke im Sestiere San Marco. Seit einem Jahr ist daraus ein Luxus Shopping Tempel entstanden, die Terrasse ist jedoch für alle zugänglich. Am besten vorher online einen Time-Slot reservieren. Und ein Besuch in der Parfümerie „The Merchant Of Venice“ war auch noch drin.

Irgendwie kann ich es kaum erwarten, wieder nach Venedig zu fahren. Ich hoffe es dauert keine zwei Jahre, bis ich zurück bin.

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